Faustmuseum
Museen Knittlingen

Adresse: Kirchplatz 75438 Knittlingen

Telefon: (07043) 9 50 69 22

Breite: 8.757357

Länge: 49.02408

Faustmuseum

Beschreibung - Faustmuseum Museen Knittlingen



Faxnummer:
Email: faustmuseum@knittlingen.de
Webseite: https://www.knittlingen.de/index.php?id=61
Branche:

  • Museen
    Stichworte:
  • Ausstellungen
  • Sammlungen
  • Stadtverwaltung
  • Museen

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  • Museen

  • Das Faustmuseum, seit den 90er Jahren im einstigen ,historischen Rathaus beheimatet, soll dem Gedenken des 1480 in Knittlingen geborenen Georg Johannes Faust gewidmet sein. Wie so viele Städte, in denen ein mehr oder weniger prominenter Zeitgenosse geboren wurde, ist Knittlingen dadurch ein wenig bekannter geworden. Es gibt eine Faustschule, eine Faustapotheke und eine Fauststraße. Wer war eigentlich dieser ominöse Mensch, um den sich viele Legenden ranken? Viel ist nicht von ihm überliefert. Quellenmäßig bezeugt ist sein Auftreten und Wirken. In Bad Kreuznach als Schulleiter,, beim Bischof von Bamberg als Astrologe, ebenso in Ingolstadt und Fürth. Als Alchemist, Wahrsager, Magier, Mediziner, und auch mit dem Teufel im Bunde ,wurde er von der Menschheit, die im Mittelalter noch an Hexen und Teufel glaubten, gefürchtet oder geachtet. Nun, Tatsache ist, daß er um 1540 mit einem großen Knall in die Luft geflogen ist, vom Teufel geholt, wie die furchtsame Menschheit glaubte, aber wohl eher fiel er einem seiner chemischen Experimente zum Opfer. Das führte natürlich zu vielerlei Legenden, schon zu seiner Zeit und danach. Goethes Faust dürfte am bekanntesten sein. "Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor". Eines der bekanntesten Zitate daraus. Das Faustmuseum ist nicht ein Museum im herkömmlichen Sinne. Außer einem alten, Faust zugeschriebenen, Giftschrank, der in seinem Geburtshaus gefunden wurde, sind hier keine Möbel oder Kunstgegenstände zu bestaunen. Ein altes Pergament mit magischem Abwehrzauber, und viele zeitgenössische Dokumentationen seiner Experimente und seines Wirkens sind hinter Vitrinen ausgestellt. Auch ein altes Puppenspiel, mit dem in früheren Zeiten die Geschichte Fausts dargestellt wurde, ist zu sehen. Ich muß sagen, mein Interesse hält sich hier in Grenzen. Das ist nicht so ganz mein Thema. Mir gefällt die Optik und das Ambiente des alten Rathauses, und die tolle Renovierung der historischen Räume. Auch die Umgebung mit der alten Kirche ist sehenswert. Im Museumsshop am Eingang ,der auch viel Dokumentation über die Umgebung verkauft, habe ich mir schon einige Male regionale Krimis von Autoren der Umgebung mitgenommen. Ein wenig merkwürdig ist es mir aber gewesen, als ich ein Foto meines Mannes neben der Fauststatue vor dem neuen Rathaus machte. Bei näherer Betrachtung konnte ich nur ein halbes Bein von ihm sehen.(siehe Foto vom Rathaus) Hoffentlich kein böses Omen vom alten Magier.